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Zum Geburtstag viel Grip!

Abarth machte sich zum 75. Firmenjubiläum mit dem 600e selbst das schönste Geschenk. Denn so stark und so umweltfreundlich war noch kein anderes Modell der flinken Italiener.

Mal ganz ehrlich: Wir werden alle nicht jünger. Die Ansprüche steigen mit den Jahren, der Wunsch nach ein wenig mehr Komfort vielleicht auch. Und dennoch: Wer im Herzen jung ist, wird das immer bleiben und sich entsprechende fahrbare Untersätze wünschen. Die Frage, ob ein Abarth mit fünf Türen und E-Antrieb also überhaupt noch ein echter Abarth ist, sollte in diesem Zusammenhang schnell zu beantworten sein: und ob! Er geht einfach nur den innovativen Ansatz, dass man trotz Familie und Umweltdebatten dennoch seiner heißen Jugendliebe treu bleiben kann. Einfach eine zeitgemäße Interpretation eines Themas, das es seit 75 Jahren schon gibt: feine Ware von Fiat, alltagstauglich verschärft.

Schnell und schneller

Was heißt das jetzt im Falle des 600e nun genau? Zuerst einmal gibt es gehörig Power. 240 PS um genau zu sein in der Standardvariante. Wer sich für die limitierte Competizione-Version entscheidet, kommt gar auf 280 Pferde, die gehörig Feuer geben. Den Paradesprint von null auf 100 km/h erledigt der stärkste Abarth aller Zeiten in lediglich 5,9 Sekunden, wobei der „normale“ Abarth mit 6,2 Sekunden ihm nur knapp dahinter folgt. Leistung allein ist ja schön und gut. Aber das Geheimnis eines echten Abarth war immer schon, diese auch entsprechend verwursten zu können, und dafür wurde auch im 600e entsprechend gesorgt: Vor allem verpasste man ihm ein mechanisches Sperrdifferenzial, das lastabhängig – also je nach Bedarf – Antriebskraft vom durchdrehenden Antriebsrad an das andere umleitet, womit auch die Frage geklärt sein dürfte, wie der Frontantrieb mit 345 Netwonmetern Drehmoment umzugehen weiß.

Mit bis zu 280 Elektro-PS ist der Abarth 600e das stärkste Serienmodell der Firmengeschichte.

Stramm frisiert

Das ist aber noch lange nicht alles. Auch Lenkung und Fahrwerk bekamen eine sportliche Überarbeitung mit auf den Weg, was in Kombination mit der Traktionskontrolle dafür sorgt, dass bei aller Fahrfreude die Sicherheit nicht auf der Strecke bleibt – im wahrsten Sinne des Wortes. Nicht zu vergessen natürlich die Optik-PS, die sich in unserem Falle nicht nur durch die auffallenden Farben äußern: riesige 20-Zoll-Felgen tragen das Ihre dazu bei, dass man dem alten Abarth-Spirit auch in unseren modernen Zeiten so gut es geht treu bleibt.

Basisarbeit

Dennoch sollte nicht unerwähnt bleiben, was den stärksten und saubersten Abarth aller Zeiten zudem ausmacht: Er ist auch noch familienfreundlicher als alle seine Verwandten zuvor. Die Basis nämlich, der Fiat 600e, bietet mit fünf Türen und 360 Litern Kofferraum nämlich mehr als genug Bewegungsfreiheit für Kind und Hund und Kegel, verfügt zudem über eine riesige Heckklappe für ein möglichst leichtes Beladen des Ladeabteils und praktische wie clevere Details im Innenraum, die man erst zu schätzen weiß, wenn einen der Alltag trotz des Übermaßes an gebotener Leistung irgendwann einmal einholt. Stellvertretend dafür das riesige Ablagefach in der Mittelkonsole, das jeden Kramuri, den man zwischen Kindergarten, Büro und Supermarkt einfach immer Mal in der Hand hat, irgendwo zwischenparken muss. Kurz: So abgerundet in all seinen Eigenschaften war noch nie ein Abarth. Und eigentlich konnte man sich zum 75. Geburtstag kein schöneres Geschenk machen, oder?

Fotos: Abarth

Banner mit dem Text "trinkvergnügen" und "Über 450 Weine & Champagner einfach online bestellen." Rechts zeigt ein Foto zwei Gläser Rotwein auf einem Holztisch im Freien bei Sonnenuntergang.