Eine Hand steckt eine Karte mit einem Fragezeichen in das Dach eines hohen Gebäudes, das einem Uhrenturm ähnelt.
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Sprechen Sie Wirtschaft?

Investitionen, Innovationen, Visionen: Rechtzeitig vor der Grazer Gemeinderatswahl im Juni lud „SPIRIT of Styria“ die Spitzen­kandidatinnen und -kandidaten der im Gemeinderat vertretenen Parteien zum Wirtschafts-Wordrap – und damit zum wirtschaftspolitischen Offenbarungseid. Was braucht der Standort, was die Grazer Innenstadt?

Eine lächelnde Frau mittleren Alters mit braunem Haar und Brille auf dem Kopf, die einen marineblauen Blazer und ein geblümtes Oberteil trägt, vor einem weißen Hintergrund.

„Stärkere Unabhängigkeit von Öl
und Gas“

Elke Kahr
Bürgermeisterin Stadt Graz, Spitzenkandidatin der KPÖ

Drei Begriffe, die mir spontan zum Wirtschaftsstandort Graz einfallen: traditionsreiche Betriebe, Lebensqualität, hoher Ausbildungsstandard

Graz ist ein guter Standort für Unternehmen, weil … hier Forschung, soziale Stabilität und hohe Lebensqualität zusammenkommen.

Graz wäre ein noch besserer Standort, wenn … der Kurs der Stadt, auf leistbares Wohnen, moderne Mobilität und Bildung zu setzen, auch in Zukunft fortgeführt wird.

Die aus meiner Sicht wichtigste Maßnahme zur Belebung der Grazer Innenstadt: Mehr erschwingliche Geschäftsflächen, stärkerer Branchenmix und öffentliche Flächen, die Menschen unabhängig von Einkommen oder Herkunft anziehen.

International stärker positionieren sollte sich Graz als … Stadt mit wirtschaftlichen und kulturellen Verbindungen nach ganz Europa und darüber hinaus, in der Demokratie, Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit hochgehalten werden.

Trotz hoher Schulden sollte Graz unbedingt weiter investieren in … Infrastruktur, die auch auf die kommenden Generationen ausgelegt ist, stärkere Unabhängigkeit von Öl und Gas durch neue Wege in der Energiegewinnung, Stärkung des sozialen Zusammenhalts in der Stadt.

Das größte Einsparungspotenzial für das Stadtbudget sehe ich in … der Rücknahme der jährlichen millionenschweren Belastung der Grazerinnen und Grazer durch das Steiermärkische Sozial- und Pflegeleistungsfinanzierungsgesetz.

Eine wirksame Maßnahme für Bürokratieabbau, die sich sofort umsetzen ließe: Die Stadt Graz verbessert ständig ihre Verwaltungsabläufe und unternimmt große Anstrengungen, Abläufe schneller, einfacher und effizienter zu machen. Dort, wo Verwaltung als mühsam wahrgenommen wird, sind es oft Vorgaben anderer Gebietskörperschaften, die die Stadt nicht beeinflussen kann.

Die Zukunft des Automotive-Standorts Graz ist … diversifizierter als in der Vergangenheit und durch die hohe Ausbildungsqualität gerüstet für Veränderung.

Die drei wichtigsten Veranstaltungen in Graz aus meiner Sicht sind … zum Glück für jede Grazerin und jeden Grazer andere, da es in unserer Stadt eine große Auswahl an großartigen, auch über die Grenzen der Stadt hinaus strahlenden Festivals und Veranstaltungen gibt.

Das letzte Mal bei Amazon bestellt habe ich … noch nie.

Das spannendste Grazer Start-up für mich ist … Aus Gründen der Fairness möchte ich kein einzelnes Start-up hervorheben. Graz hat nicht zuletzt dank acht Universitäten und Hochschulen im Stadtgebiet eine riesige Bandbreite an Wissen und Innovationskraft.

Meine Vision für Graz 2040: Eine Stadt, die für alle Menschen, die hier wohnen, ein gutes Leben und gerechte Chancen bei Ausbildung, Arbeit, Wohnen, Gesundheitsversorgung und allen Bereichen des täglichen Lebens bieten kann – und in der sich die Menschen mit Freundlichkeit und Respekt begegnen.

Die beste aus Graz stammende Erfindung/Innovation aller Zeiten für mich ist … jede, die Lebensqualität verbessert – von Mobilitätslösungen bis zu nachhaltigen Technologien.

Mit dieser (inter-)nationalen Unternehmenspersönlichkeit würde ich gerne einmal abendessen: Ob Unternehmer oder nicht, Hauptsache es ist eine interessante und sympathische Persönlichkeit.

Ein Mann mit Brille und grauem Haar steht selbstbewusst mit einer Jacke über der Schulter da und spiegelt sich in einer Glaswand neben verschnörkelten Holztafeln.

„Bessere Erreichbarkeit für alle“

Kurt Hohensinner
Wirtschaftsstadtrat Stadt Graz, Spitzenkandidat der ÖVP

Drei Begriffe, die mir spontan zum Wirtschaftsstandort Graz einfallen: Innovation, Industrie, Lebensqualität

Graz ist ein guter Standort für Unternehmen, weil … wir starke Leitbetriebe, hervorragende Universitäten und viele kluge Köpfe haben.

Graz wäre ein noch besserer Standort, wenn … Erreichbarkeit, Planungssicherheit und wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen wieder stärker im Fokus stehen. Dafür braucht es einen politischen Kurswechsel.

Die aus meiner Sicht wichtigste Maßnahme zur Belebung der Grazer Innenstadt: Erreichbarkeit für alle durch bessere Parkmöglichkeiten und ein Leitsystem in Kombination mit attraktivem Branchenmix

International stärker positionieren sollte sich Graz als … Innovations- und Technologiestandort im Herzen Europas.

Trotz hoher Schulden sollte Graz unbedingt weiter investieren in … Infrastruktur, Kinderbetreuung, Forschung und wirtschaftliche Entwicklung.

Das größte Einsparungspotenzial für das Stadtbudget sehe ich in … teuren Doppelgleisigkeiten in der Verwaltung und überbordenden Sozialausgaben.

Eine wirksame Maßnahme für Bürokratieabbau, die sich sofort umsetzen ließe: Einhaltung von Fristen bei behördlichen Verfahren sowie konsequente Digitalisierung und Implementierung von KI

Die Zukunft des Automotive-Standorts Graz ist … innovativ und technologisch führend, wenn wir unsere Hausaufgaben machen.

Die drei wichtigsten Veranstaltungen in Graz aus meiner Sicht sind … der Grazer Advent, Aufsteirern und der Graz Marathon.

Das letzte Mal bei Amazon bestellt habe ich … Nutze Amazon nur für TV-Streaming.

Das spannendste Grazer Start-up für mich ist … DriveMinds Technologies (Start-up aus dem TU-Kosmos, das auf Sicherheit und Qualitätssicherung für KI-Systeme spezialisiert ist. Anwendungsfelder etwa bei autonomem Fahren, Robotik etc.)

Meine Vision für Graz 2040: eine wirtschaftlich starke, international vernetzte und lebenswerte Stadt für Familien, Betriebe und junge Talente

Die beste aus Graz stammende Erfindung/Innovation aller Zeiten für mich ist … das legendäre Puch-Fahrrad. Ein Stück Grazer Industriegeschichte, die Mobilität geprägt hat!

Mit dieser (inter-)nationalen Unternehmenspersönlichkeit würde ich gerne einmal abendessen: Sam Altman von OpenAI

Eine Frau lächelt, während sie mit drei Personen an einem Tisch sitzt, vor sich Notizbücher und Wassergläser, die in eine Diskussion vertieft sind.

„Ein One-Stop-Shop für Veranstaltungen“

Judith Schwentner
Vizebürgermeisterin Stadt Graz, Spitzenkandidatin der Grünen

Drei Begriffe, die mir spontan zum Wirtschaftsstandort Graz einfallen: vielfältig, innovativ, zukunftsorientiert

Graz ist ein guter Standort für Unternehmen, weil … hier hohe Lebensqualität, gute Infrastruktur sowie exzellente Bildungs- und Forschungseinrichtungen zusammenkommen – und damit viele qualifizierte Fachkräfte.

Graz wäre ein noch besserer Standort, wenn … neben der Koralmbahn auch der Bahnausbau Richtung Süden und der Semmering-Basistunnel bereits abgeschlossen wären und wir mit dem geplanten S-Bahn-Ring die Erreichbarkeit der Stadt weiter verbessern.

Die aus meiner Sicht wichtigste Maßnahme zur Belebung der Grazer Innenstadt: Eine gute Erreichbarkeit und ein vielfältiges Angebot. Belebte Gassen und begrünte Plätze machen den Besuch in der Stadt besonders – auch im Vergleich zum Online-Handel oder zu Shoppingcentern.

International stärker positionieren sollte sich Graz als … Kompetenzzentrum für Technologie mit hoher Lebensqualität und Kultur – genau diese Kombination wird international immer gefragter.

Trotz hoher Schulden sollte Graz unbedingt weiter investieren in … kluge Stadtentwicklung und eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur.

Das größte Einsparungspotenzial für das Stadtbudget sehe ich in … einfacheren Verfahren und weniger Bürokratie.

Eine wirksame Maßnahme für Bürokratieabbau, die sich sofort umsetzen ließe: Ein One-Stop-Shop für Veranstaltungen: eine zentrale Anlaufstelle, die Veranstalter:innen von der Genehmigung bis zur Abrechnung begleitet.

Die Zukunft des Automotive-Standorts Graz ist … im Wandel – mit großen Chancen. Alternative Antriebstechnologien, nachhaltige Batterien und neue Mobilitätsformen haben großes Wachstumspotenzial.

Die drei wichtigsten Veranstaltungen in Graz aus meiner Sicht sind… drei Beispiele für die Vielfalt der Stadt – von der Diagonale über den Graz Marathon bis zur Herbstmesse.

Das letzte Mal bei Amazon bestellt habe ich … glaube ich, zwei Mal insgesamt – aber das ist so lange her, dass ich mich nicht mehr erinnern kann. Ich kaufe tatsächlich am liebsten in der Grazer Innenstadt.

Das spannendste Grazer Start-up für mich ist … ein Beispiel unter vielen: Easelink. Das Unternehmen entwickelt eine Technologie, mit der Elektroautos automatisch geladen werden, sobald sie parken – ganz ohne Kabel oder Stecker.

Meine Vision für Graz 2040: Die, an der ich seit fünf Jahren arbeiten darf: eine Stadt mit lebendigen Gassen, Gastgärten und Geschäften, in der sich Menschen dank mehr Grün, sauberer Luft und schattigen Plätzen auch außerhalb der eigenen vier Wände zuhause fühlen.

Die beste aus Graz stammende Erfindung/Innovation aller Zeiten für mich ist … die Kaplan-Turbine, sicher eine der bedeutendsten Grazer Erfindungen. Gleichzeitig sind die Innovationen von Unternehmen wie Anton Paar oder AVL bahnbrechend.

Mit dieser (inter-)nationalen Unternehmenspersönlichkeit würde ich gerne einmal abendessen: Zu meiner Freude komme ich regelmäßig mit internationalen Unternehmer:innen ins Gespräch. Spannend fände ich ein Abendessen mit Sabine Herlitschka von Infineon. Sie zeigt eindrucksvoll, wie europäische Hightech-Industrie international erfolgreich sein kann.

Ein Mann in einem grauen Anzug steht im Freien vor einem Garten mit grünen Sträuchern und Steinen und schaut mit neutralem Blick in die Kamera.

„Aktivere Wirtschafts­politik betreiben“

René Apfelknab
Spitzenkandidat der FPÖ

Drei Begriffe, die mir spontan zum Wirtschaftsstandort Graz einfallen: Innovationskraft, Potenzial und Zukunftschancen

Graz ist ein guter Standort für Unternehmen, weil … es grundsätzlich über lange Zeit eine florierende und prosperierende Industrie- und Handelsstadt war. Zudem gibt es viele ambitionierte Unternehmer.

Graz wäre ein noch besserer Standort, wenn … die politischen Rahmenbedingungen verbessert und die Stadtregierung eine aktivere Wirtschaftspolitik betreiben würde.

Die aus meiner Sicht wichtigste Maßnahme zur Belebung der Grazer Innenstadt: nachhaltige und vernunftorientierte Park- und Verkehrslösungen sowie ein engagierteres städtisches Standortmanagement

International stärker positionieren sollte sich Graz als … Wirtschaftsstandort, der sichere Rahmenbedingungen bietet und wo viele exzellente Fachkräfte leben.

Trotz hoher Schulden sollte Graz unbedingt weiter investieren in … leistbaren Wohnraum und ausreichend Kinderbetreuungsmöglichkeiten.

Das größte Einsparungspotenzial für das Stadtbudget sehe ich in … der Durchforstung des Förderdschungels und einer Effizienzsteigerung im Verwaltungsbereich.

Eine wirksame Maßnahme für Bürokratieabbau, die sich sofort umsetzen ließe: Unüberlegte Schnellschüsse sind in diesem Bereich nicht angebracht. Es braucht nachhaltige und ganzheitliche Lösungen.

Die Zukunft des Automotive-Standorts Graz ist … von zentraler Bedeutung und für uns Freiheitliche ein großes politisches Anliegen.

Die drei wichtigsten Veranstaltungen in Graz aus meiner Sicht sind … Es gibt dutzende großartige Events. Es wäre unfair, drei herauszugreifen. Das Aufsteirern ist aber sicher weit vorne dabei.

Das letzte Mal bei Amazon bestellt habe ich … vor einigen Wochen.

Das spannendste Grazer Start-up für mich ist … Ich möchte kein einzelnes Unternehmen herausgreifen. Jeder innovative Kopf, der sich den fordernden Weg in die Selbstständigkeit zutraut, verdient Anerkennung und Respekt.

Meine Vision für Graz 2040: Eine Stadt, die heimischen Familien ein sicheres sowie leistbares Lebensumfeld bietet und sich wirtschaftlich als starker Standort für Handel und Industrie positioniert.

Die beste aus Graz stammende Erfindung/Innovation aller Zeiten für mich ist … Bekanntlich gibt es zahlreiche herausragende Forschungsprojekte. Spontan fallen mir die wichtigen Entwicklungen an der TU Graz im Zusammenhang mit Rettungs- und Vermessungsdrohnen ein.

Mit dieser (inter-)nationalen Unternehmenspersönlichkeit würde ich gerne einmal abendessen: Mark Mateschitz

Eine Frau mit langen braunen Haaren trägt einen blauen Blazer und ein weißes Hemd und lächelt vor einem schlichten weißen Hintergrund.

„Leistbare Geschäftsflächen zur Verfügung stellen“

Doris Kampus
Spitzenkandidatin der SPÖ

Drei Begriffe, die mir spontan zum Wirtschaftsstandort Graz einfallen: Leitbetriebe, Forschung und Start-ups

Graz ist ein guter Standort für Unternehmen, weil … top-qualifizierte Fachkräfte, starke Universitäten und Forschungseinrichtungen, sehr gute Verkehrsinfrastruktur und eine hohe Lebensqualität gute Arbeit und nachhaltiges Wachstum ermöglichen.

Graz wäre ein noch besserer Standort, wenn … gute Arbeit noch stärker abgesichert, leistbares Wohnen ausgebaut sowie wohnortnahe Gesundheitsversorgung und Kinderbetreuung flächendeckend verfügbar wären.

Die aus meiner Sicht wichtigste Maßnahme zur Belebung der Grazer Innenstadt: Die Erreichbarkeit der Innenstadt für alle Verkehrsteilnehmer muss ausgebaut werden. Leistbare Geschäftsflächen müssen zur Verfügung stehen, damit ein vielfältiger Branchenmix entstehen kann.

International stärker positionieren sollte sich Graz als … europäischer Hotspot für Bildung, Forschung und Innovation – offen, international und lebenswert.

Trotz hoher Schulden sollte Graz unbedingt weiter investieren in … Gesundheitsversorgung, Pflege, Bildung.

Das größte Einsparungspotenzial für das Stadtbudget sehe ich in … besserer Koordination, effizienteren Abläufen und der Reduktion von Parallelstrukturen.

Eine wirksame Maßnahme für Bürokratieabbau, die sich sofort umsetzen ließe: digitale One-Stop-Shops für Unternehmen und Bürger:innen sowie klare Zuständigkeiten

Die Zukunft des Automotive-Standorts Graz ist … elektrisch, softwaregetrieben und eng verknüpft mit Forschung zu nachhaltigen Antrieben und neuen Mobilitätskonzepten.

Die drei wichtigsten Veranstaltungen in Graz aus meiner Sicht sind… Derby GAK-Sturm, La Strada, Augartenfest

Das letzte Mal bei Amazon bestellt habe ich … letzten Monat – ein Buch für meinen Kindle, da ich eine begeisterte Kindle-Leserin bin.Alles was ich in Graz bekomme, kaufe ich natürlich in der Stadt.

Das spannendste Grazer Start-up für mich ist … da gibt es viele. Besonders beeindruckt hat mich in den letzten Jahren Medaia mit der SkinScreener-App zur frühzeitigen Erkennung von Hautkrebs.

Meine Vision für Graz 2040: ein gesunder Wirtschaftsraum – sozial stark, wirtschaftlich vernünftig, innovativ und eine international anerkannte, lebenswerte Hochschulstadt

Die beste aus Graz stammende Erfindung/Innovation aller Zeiten für mich ist … das Puch-Fahrrad.

Mit dieser (inter-)nationalen Unternehmenspersönlichkeit würde ich gerne einmal abendessen: Friedrich Santner – großartige Unternehmerpersönlichkeit mit sozialem Gewissen

Ein Mann im Anzug und mit Brille steht vor einem schlichten Hintergrund und blickt selbstbewusst und mit neutraler Miene in die Kamera.

„Was digital möglich ist, muss auch digital werden“

Philipp Pointner
Gemeinderat Stadt Graz, Spitzenkandidat der NEOS

Drei Begriffe, die mir spontan zum Wirtschaftsstandort Graz einfallen: Arbeitsplätze, Innovation, Wohlstand

Graz ist ein guter Standort für Unternehmen, weil … hier noch vieles vorhanden ist, was Unternehmen brauchen: erfahrene Leitbetriebe, ein guter Ruf, exzellente Universitäten und viele talentierte Menschen. Genau daraus entstehen Arbeitsplätze und Wohlstand.

Graz wäre ein noch besserer Standort, wenn … die Bürokratie zurückgedrängt wird, Genehmigungen schneller gehen, Fristen eingehalten werden und die Stadtregierung endlich Mut zu Reformen zeigt.

Die aus meiner Sicht wichtigste Maßnahme zur Belebung der Grazer Innenstadt: Die Besucherfrequenz zurück in die City bringen, indem die Erreichbarkeit mit einem funktionierenden Parkleitsystem verbessert wird und wieder mehr Menschen gerne in die Innenstadt kommen.

International stärker positionieren sollte sich Graz als … europäische Innovations- und Technologiestadt mit starken Universitäten, erfolgreichen Industrieunternehmen und dynamischen Start-ups.

Trotz hoher Schulden sollte Graz unbedingt weiter investieren in … Bildung, Infrastruktur und das Herz unserer Stadt: eine saubere und attraktive Innenstadt.

Das größte Einsparungspotenzial für das Stadtbudget sehe ich in … Doppel- und Mehrfachförderungen sowie ineffizienten Strukturen, Stichwort KFA. Es ist absolut nicht nachvollziehbar, warum die Stadt an ihrer eigenen Minikrankenkasse noch immer festhält.

Eine wirksame Maßnahme für Bürokratieabbau, die sich sofort umsetzen ließe: Digitale Verfahren mit klaren Fristen. Alles, was digital möglich ist, muss auch digital werden.

Die Zukunft des Automotive-Standorts Graz ist … definitiv in Gefahr, aber auch chancenreich, wenn die Politik endlich aktiv wird und die Rahmenbedingungen für Innovation und neue Technologien unterstützt.

Die drei wichtigsten Veranstaltungen in Graz aus meiner Sicht sind … der Grazer Advent, La Strada und die Gründermesse, weil sie zeigen, wie lebendig und kreativ unsere Stadt ist.

Das letzte Mal bei Amazon bestellt habe ich … vor Monaten. Ich schaffe es sehr gut, in der Stadt einzukaufen.

Das spannendste Grazer Start-up für mich ist … derzeit ALP.Lab, weil ich überzeugt bin, dass smarte Mobilität die Zukunft unserer Städte prägen wird.

Meine Vision für Graz 2040: Eine Stadt mit einer starken Wirtschaft, die innovativ ist und Arbeitsplätze schafft, eine lebendige Innenstadt hat und die besten Bildungschancen für jedes Kind bietet.

Die beste aus Graz stammende Erfindung oder Innovation aller Zeiten für mich ist … das Werk von Nikolaus Harnoncourt. Ich komme selbst aus der Musik und war als Dirigent weltweit tätig. Harnoncourt war nicht nur Dirigent, sondern auch Gründer der Styriarte und er revolutionierte die Interpretation von Musik.

Mit dieser internationalen Unternehmenspersönlichkeit würde ich gerne einmal abendessen: Helmut Marko, weil er trotz seiner Formel 1-Karriere nie auf seine Heimatstadt vergessen hat.

Eine lächelnde Frau mit lockigem rotem Haar und schwarzer Brille, die einen roten Blazer über einem blauen Oberteil trägt, posiert selbstbewusst vor einem hellgrauen Hintergrund.

„Zukunftsprojekte zur Stadtverschönerung“

Claudia Schönbacher
Stadträtin Stadt Graz, Spitzenkandidatin der Bürgerliste KFG

Drei Begriffe, die mir spontan zum Wirtschaftsstandort Graz einfallen: internationale Automobilindustrie, Mikroelektronik, vielfältiges kreatives Angebot

Graz ist ein guter Standort für Unternehmen, weil … es hier hochqualifizierte Fachkräfte gibt und Graz eine hohe Lebensqualität bietet.

Graz wäre ein noch besserer Standort, wenn … das Umfeld innerhalb der Stadt unternehmerfreundlicher gestaltet wäre. Stichwort: Öffi-Anbindungen, Parkplätze, attraktivere Park&Ride-Angebote.

Die aus meiner Sicht wichtigste Maßnahme zur Belebung der Grazer Innenstadt: Festivals bzw. Veranstaltungen (z. B. im Sportbereich) für alle Altersgruppen inklusive gut organisierter Anbindungen. Die Themen Sicherheit und Sauberkeit spielen ebenso eine große Rolle. Es muss vielseitig gedacht und gehandelt werden, sodass niemand ausgegrenzt wird (Stichwort Individualverkehr). Zudem gehört die Unternehmensvielfalt gefördert.

International stärker positionieren sollte sich Graz als … Forschungsstandort und somit als Talente-Magnet.

Trotz hoher Schulden sollte Graz unbedingt weiter investieren in … Zukunftsprojekte zur Stadtverschönerung (denn ein gepflegtes Stadtbild vermittelt Sicherheit und Stabilität), in die Sicherung von Grundstücken für Betriebsansiedelungen sowie in digitale Behördenwege und schlankere Prozesse für Verfahrensbeschleunigung.

Das größte Einsparungspotenzial für das Stadtbudget sehe ich in … der Kosteneinsparung. Es braucht eine Bedarfsprüfung von Förderungen auf deren Notwendigkeit und Effizienz, denn damit erreiche ich Treffsicherheit und vermeide Streuverluste wie bisher.

Eine wirksame Maßnahme für Bürokratieabbau, die sich sofort umsetzen ließe: Planungssicherheit durch Schnelligkeit bei Genehmigungsverfahren

Die Zukunft des Automotive-Standorts Graz ist … automobiles, internationales Know-how hier zu bündeln und die Experten an uns – als lebenswerte Stadt – zu binden.

Die drei wichtigsten Veranstaltungen in Graz aus meiner Sicht sind … Aufsteirern, Graz-Marathon, Klanglicht

Das letzte Mal bei Amazon bestellt habe ich … mein Faschingskostüm.

Das spannendste Grazer Start-up für mich ist … Als Top-10-Start­up Standort in Europa können wir stolz auf über 100 Start-ups sein, da möchte ich keines besonders hervorheben.

Meine Vision für Graz 2040: Die Schaffung eines ausgeglichenen Umfeldes. Es braucht ein gelungenes Zusammenspiel von Forschung und Ausbildung qualifizierter Arbeitskräfte in einer vielfältigen Unternehmenslandschaft, die in einem guten Branchenmix beschäftigt werden und in einem gesunden Stadtumfeld mit hoher Lebensqualität leben können.

Die beste aus Graz stammende Erfindung/Innovation aller Zeiten für mich ist … die TIL-DER Technologie der Med Uni Graz, denn sie ermöglicht eine präzise personalisierte Immuntherapie gegen Krebs.

Mit dieser (inter-)nationalen Unternehmenspersönlichkeit würde ich gerne einmal abendessen: Mit Anton Paar, würde er noch leben.

Illustration: Bureau A/O mit ChatGPT; Fotos: Foto Fischer, Markus Jöbstl, www.gimpel.at , Robert Windegger e.U. Pilot Production, florianrogner photography, beigestellt

Banner mit dem Text "trinkvergnügen" und "Über 450 Weine & Champagner einfach online bestellen." Rechts zeigt ein Foto zwei Gläser Rotwein auf einem Holztisch im Freien bei Sonnenuntergang.
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