Ein Deal als Wachstumsturbo
Der Steirer Michael Zitz, CEO der All for One Group SE, steht im Zentrum einer der größten Transaktionen des europäischen IT-Markts – der Übernahme des SAP-Spezialisten durch den französischen Milliardenkonzern VINCI Energies. Im Coverinterview mit „SPIRIT of Styria“ spricht Zitz über neue Wachstumschancen, seine Vision vom globalen SAP-Partner für den Mittelstand, den Einsatz von KI-Agenten in Unternehmen und ein notwendiges Wachrütteln für unseren Wirtschaftsstandort.
Der Chef ist da. Und macht Kaffee. Die Siebträgermaschine in der Mitarbeiterlounge im 9. Stock läuft auf Hochtouren. Wir treffen Michael Zitz gut gelaunt beim Smalltalk mit Mitarbeitern im Aufenthaltsraum des All for One-Standorts am Technopark Raaba. Die Glasfront erlaubt einen Panoramablick über den Grazer Süden. In einer Ecke ein Tischfußballtisch, in der anderen ein Flipperautomat. Die Frage „Und? Läuft“– in Großbuchstaben an der Wand – beantwortet sich von selbst. Es läuft – und wie! Für das Unternehmen, führender europäischer SAP-Partner, beginnt gerade eine neue Zeitrechnung. Die Übernahme der All for One Group SE durch den französischen Spezialisten für Energie und digitale Infrastrukturen VINCI Energies steht am Tag unseres Besuchs kurz vor dem Abschluss. Und damit ein historischer Deal. Für kolportierte 336 Millionen wechselt die All for One Group SE mit Hauptsitz in Filderstadt in Baden-Württemberg den Eigentümer – eine der größten Transaktionen am europäischen IT-Markt der vergangenen Jahre. Mittendrin statt nur dabei: der Gamlitzer Michael Zitz, seit 2024 alleiniger CEO des SAP-Spezialisten mit Standorten in 14 Ländern. „Die Übernahme eröffnet uns ganz neue Chancen“, betont Zitz im großen Coverinterview. „Wir können unsere Internationalisierung nun mit deutlich mehr Möglichkeiten vorantreiben.“
Michael Zitz
- Geboren 1980, wohnhaft in Gamlitz
- Absolvent der HTBLA Kaindorf sowie des Studiengangs International Industrial Management an der FH Joanneum
- Zwei Unternehmen erfolgreich aufgebaut und verkauft. Gründung von B4B Solutions 2012, das sich früh auf Cloud-SAP-Lösungen spezialisierte. 2016 von All for One übernommen. 2020 wechselte Zitz in den Vorstand, zunächst als Vertriebsvorstand. Von 2022 bis 2024 Co-CEO und seit 1. Oktober 2024 alleiniger CEO.
VINCI Energies übernimmt All for One. Der Beginn einer neuen Zeitrechnung?
Zitz: Ich würde sagen, es beginnt ein neues Kapitel. All for One war mit dem bisherigen Mehrheitsaktionär UIAG mehr als 20 Jahre sehr erfolgreich. In dieser Zeit entwickelte sich das Unternehmen von etwa 40 bis 50 Millionen Euro Umsatz auf heute mehr als 500 Millionen Euro. Künftig übernimmt mit VINCI Energies ein neuer Eigentümer, der unsere Strategie voll unterstützt und im SAP-Umfeld mit seiner IKT-Marke Axians
selbst sehr gut aufgestellt ist. Diese Kombination ist für uns spannend. Wir bringen das Beste aus beiden Welten zusammen und können unsere Strategie, ein globaler SAP-Partner für den Mittelstand zu werden, deutlich schneller umsetzen.
Was verändert sich durch den Deal konkret?
Zunächst einmal weniger, als man vermuten könnte. In der Zusammenschlussvereinbarung ist das Commitment zu unseren Standorten, zur Belegschaft und zum Management klar geregelt – auch zur Marke. All for One wird als Unternehmen weitergeführt. Diese Vereinbarung gilt bis Ende 2028. In der IT-Welt sind zwei Jahre ein sehr weiter Blick nach vorne. Natürlich wird es dort, wo es sinnvoll ist, Integrationen geben – beispielsweise bei IT-Lösungen, Reporting oder Benefits. Für mich ist entscheidend: VINCI unterstützt unsere Strategie – gemeinsam können wir unsere Internationalisierung massiv beschleunigen.
„Unser Anspruch: Wir wollen Technologie in konkreten Geschäftsnutzen übersetzen.“
All for One war lange auf den deutschsprachigen Raum konzentriert. Jetzt ist Expansion angesagt?
Wir haben bereits vor zwei Jahren ganz bewusst eine Internationalisierungsstrategie eingeleitet und unseren Footprint in Europa außerhalb des deutschsprachigen Raums ausgebaut. Wir sind in Polen stark vertreten und nach der Übernahme der apsolut-Gruppe auch in Großbritannien, einem der größten SAP-Märkte Europas, aktiv. Dort sehen wir großes Potenzial. Dazu kommen neue Märkte wie Spanien, Frankreich, die nordischen Länder sowie der Nahe Osten mit dem Headquarter in Dubai. Auch Saudi-Arabien sehen wir als Wachstumsmarkt. Wir wollen unsere gesamte SAP-Kompetenz in neue Märkte bringen und unsere Leistungen gleichzeitig über Nearshore- und Offshore-Standorte unterstützen – beispielsweise mit unseren Delivery-Standorten in Indien, der Türkei und Ägypten.
Wie weit soll die Reise gehen?
Europa und der Nahe Osten sind für uns nicht das Ende. Mittelfristig wollen wir auch Nordamerika adressieren. Das ist ein sehr großer SAP-Markt und für uns natürlich strategisch interessant. In einem Markt dieser Größe ist organisches Wachstum freilich schwierig. Eine Expansion jenseits des Atlantiks würde über Zukäufe passieren.
Die wirtschaftliche Lage in Europa ist angespannt. Wie sehr spüren Sie die Investitionszurückhaltung?
Wir spüren sie natürlich – vor allem in unseren traditionellen Kernbranchen, dem Automobilzulieferbereich und dem Maschinenbau. Die multiplen Krisen unserer Zeit treffen auch unsere Kernindustrien. Aber den Kopf in den Sand zu stecken, ist keine Option. Wir handeln stets proaktiv und haben rechtzeitig begonnen, unsere Branchenstruktur zu diversifizieren. Life Sciences, insbesondere Pharma, sind für uns wichtige neue Geschäftsfelder. Zugleich gewinnen die Versorgungswirtschaft, Professional Services, Konsumgüter sowie die Luftfahrt- und Verteidigungsindustrie an Bedeutung.
All for One Group SE
- Das Unternehmen mit Hauptsitz in Filderstadt bei Stuttgart ist internationaler IT-, Consulting- und Service-Provider mit starkem SAP-Fokus.
- All for One unterstützt über 4.500 Kunden End-to-End bei der IT-, Cloud-, AI- und Business-Transformation.
- Fokus der Kunden: Mittelstand bzw. gehobener Mittelstand überwiegend in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Polen – darunter Global Player, Hidden Champions und Weltmarktführer.
- Im Mittelpunkt: SAP Cloud ERP als digitaler Kern sowie KI-Lösungen für unternehmensweite und branchenspezifische Prozesse
- Niederlassungen in 14 Ländern, über das SAP-Netzwerk UnitedVARs in mehr als 100 Ländern präsent
- Im Geschäftsjahr 2024/25 erzielte die All for One Group SE einen Umsatz in Höhe von 504 Mio. Euro.
- Rund 20 Jahre war die UIAG, eine Beteiligungsgesellschaft österreichischer Unternehmer rund um Paul Neumann, Mehrheitseigentümer. Nun übernimmt VINCI Energies die Anteile am Unternehmen.
- In Österreich ist All for One Austria führender SAP-Komplettdienstleister und SAP Platinum Partner. Drei Standorte in Österreich: Technopark Raaba, Wien und Hagenberg
- Rund 170 Mitarbeiter, inklusive BrightFlare (Cyber
Security-Beteiligung) über 200
Wenn wir in einen klassischen Mittelstandsbetrieb blicken: Was ist dort die typische digitale Baustelle?
Häufig wird unterschätzt, dass Digitalisierung weit mehr bedeutet, als nur eine neue Software einzuführen. Die entscheidenden Fragen lauten vielmehr: Habe ich eine Datenstrategie? Wie muss mein Geschäftsmodell in Zukunft aussehen? Sind meine Prozesse überhaupt noch die richtigen, um meine Strategie umzusetzen? Das wird oft vergessen. Wir sehen unsere Aufgabe deshalb nicht darin, einfach Software zu implementieren, sondern wir begleiten den Kunden von der Strategie über Prozesse und Daten bis zur Applikation, KI und Security. Am Ende müssen all diese Bereiche zusammenspielen. Denn wenn die Prozesse nicht stimmen, hilft die beste Software nicht. Wenn die Daten nicht stimmen, kann selbst die beste KI keine guten Ergebnisse liefern. Und wenn das Ganze nicht sicher ist, entsteht ebenfalls ein Problem. Deshalb müssen Unternehmen digitale Transformation ganzheitlich denken. Unser Anspruch lautet stets: Technologie muss im Business ankommen. Wir wollen Technologie in konkreten Geschäftsnutzen übersetzen.
Stichwort Künstliche Intelligenz: Welche Auswirkungen hat KI für ein ERP-System wie SAP und damit für Ihr Geschäftsmodell?
KI ist für jedes Softwareunternehmen eine enorme Veränderung. Wer glaubt, KI werde auf das eigene Geschäftsmodell keinen Einfluss haben, wird Probleme bekommen. IT bedeutet Veränderung. Wenn man dazu nicht bereit ist, ist man in der falschen Branche. Intern sehen wir bereits große Effizienzsteigerungen. In unserer Entwicklung sprechen wir aktuell von 20 bis 25 Prozent Produktivitätssteigerung durch den Einsatz von KI. Aber Künstliche Intelligenz verändert auch unser Beratungsgeschäft. SAP integriert KI direkt in seine Software und seine Cloud-Angebote. Mit Business AI im SAP-Kontext bieten wir maßgeschneiderte Lösungen und Strategien, um KI in mittelständischen Unternehmen zu integrieren. Unsere Beratungsleistung verlagert sich dadurch stärker auf die strategische Gestaltung von Geschäftsmodellen, Daten und Prozessen.
„Mit unserem künftigen Eigentümer können wir unsere Strategie, ein globaler SAP-Partner für den Mittelstand zu werden, deutlich schneller umsetzen.“
SAP spricht vom „Autonomous Enterprise“. Werden KI-Agenten künftig die Aufgaben von Menschen übernehmen?
Man muss zwischen Assistenten und Agenten unterscheiden. Joule, der KI-Assistent bei SAP, optimiert Arbeitsabläufe – mittels Spracheingabe können Daten abgefragt und in Echtzeit ausgewertet werden. Ein Assistent unterstützt einen – ein Agent hingegen übernimmt Tätigkeiten. Das heißt, ja, Agenten werden Aufgaben von Menschen übernehmen. Aber ich glaube nicht, dass wir Menschen dadurch überflüssig werden. Wir werden stärker zu Orchestrierern und Dirigenten. Unsere Arbeit verändert sich. Das hat es in der Geschichte schon mehrfach gegeben – von der Dampfmaschine über die Fließbandarbeit bis zur IT und jetzt zur KI. Die Geschwindigkeit ist heute natürlich eine völlig andere. Deshalb müssen wir auch bei Bildung und Ausbildung Schritt halten.
Wo sehen Sie konkrete Einsatzfelder von KI-Agenten?
Wir entwickeln unter anderem in unserem Produkthaus Blue Zone eigene Agenten – wie etwa den Cash Commander. Dieser Agent kann Daten – beispielsweise Umsatz-, Forderungs- und Liquiditätsdaten – aus unterschiedlichen Systemen zusammenführen und daraus Ableitungen und Entscheidungsgrundlagen für Finanzabteilungen erstellen. So erkennt er unter anderem überfällige Posten oder auslaufende Verträge. Künftig wird ein Agent eine Entscheidung nicht nur vorbereiten, sondern bestimmte Vorgänge selbstständig ausführen. Wir haben in Stuttgart eine eigene Agentic Factory eingerichtet. Dort entwickeln wir laufend neue Agenten – rund ein bis zwei pro Woche. Entscheidend ist aber nicht die Anzahl, sondern die Frage: Was bringt es dem Kunden? Wie schon erwähnt, wollen wir Technologie in Business-Nutzen übersetzen. Bei unseren Agenten gehen wir deshalb sogar einen Schritt weiter: Die Vergütung soll sich künftig am messbaren Effizienzgewinn orientieren: Der Kunde zahlt nur, wenn der Agent den vereinbarten Nutzen erzielt.
Johannes Preiß,
Senior Director Sales
All for One Austria
Die Gretchenfrage: Wird KI zum Jobkiller oder Wachstumsturbo?
KI wird Jobs bzw. Tätigkeiten ersetzen und gleichzeitig werden neue Jobs entstehen. Entscheidend ist, ob wir bereit sind, uns zu verändern. Wir müssen neue Jobrollen annehmen und uns weiterentwickeln. Ich sehe KI für unser Geschäft eindeutig als Wachstumsmotor. Wir können Unternehmen helfen, produktiver zu werden. Aber dafür müssen sie bereit sein, diese Technologie auch einzusetzen. Was mir wichtig ist: Der Umgang mit KI ist nicht auf die Geschäftswelt beschränkt, sondern ein Thema für die gesamte Bevölkerung. Das beginnt bereits in der Schule. Wir müssen anfangen, bereits Kinder zu sensibilisieren und sie im Umgang mit KI zu schulen – was die Möglichkeiten, aber auch eventuell unerwünschte Auswirkungen betrifft. Das ist wesentlich sinnvoller, als Regulatorien zu schaffen. Wir müssen hier Fahrt aufnehmen und Bürokratismus ablegen.
In diesem Jahr ist All for One bei BrightFlare, Cyber-Security-Spezialist mit Sitz in Graz, eingestiegen. Ein notwendiger Schritt?
Wer sich mit Cyber Security beschäftigt, weiß: Dafür braucht es absolute Experten. Daher haben wir uns an BrightFlare beteiligt. Das Unternehmen rund um Markus Seme hat sich in sehr kurzer Zeit hervorragend entwickelt. Wir halten derzeit 25 Prozent und haben die Option, in den kommenden Jahren die Mehrheit zu übernehmen. Cyber Security wird immer noch unterschätzt. Viele Unternehmen glauben, weil sie einmal eine Security-Lösung installiert haben, seien sie sicher. Aber Cyber Security ist kein Zustand, den man einmal erreicht und dann abhakt. Die Bedrohungen verändern sich rasant. Gerade durch KI werden Angriffe schneller und professioneller. Das betrifft die klassische IT genauso wie die OT in Produktionsunternehmen.
Cyber-Security- Spezialist:
Markus Seme,
CEO von BrightFlare
Kann man sich gegen KI-gestützte Angriffe überhaupt noch schützen?
Ich zitiere Markus Seme: „Wir reden immer darüber, dass KI uns angreift. Aber KI unterstützt auch die Verteidigung.“ Natürlich steigt das Niveau auf beiden Seiten. Aber genau deshalb müssen Unternehmen lernen, KI auch für ihre Security einzusetzen. Mit BrightFlare bauen wir ein ganzheitliches Cyber-Security-Angebot für den Mittelstand auf – von OT Security über SAP Security bis zu KI.
Ein weiterer Megatrend: die Migration in die Cloud. Ist der Mittelstand mittlerweile dort angekommen?
Noch nicht vollständig. Gerade im Mittelstand gibt es viele individuelle Lösungen – das macht eine Migration komplex. Aber die Cloud-Migration bleibt eines unserer Kerngeschäfte. Cloud-Lösungen haben klare Vorteile wie Skalierbarkeit, regelmäßige Updates und den Zugang zu neuen Technologien, insbesondere KI-Anwendungen. Gleichzeitig wird das Thema digitale Souveränität immer wichtiger. Die Frage lautet zunehmend: Wo liegen meine Daten? Wir arbeiten deshalb auch mit europäischen Cloud-Anbietern wie STACKIT von der Schwarz-Gruppe – zu der auch Lidl gehört – zusammen. Viele Unternehmen wollen ihre Daten bewusst innerhalb Europas halten.
„Ich sehe KI für unser Geschäft eindeutig als Wachstumsmotor. Wir können Unternehmen damit helfen, produktiver zu werden.“
Die Steiermark ist vom industriellen Mittelstand geprägt. Was braucht der Standort, damit wir nicht den Anschluss verlieren?
Insgesamt müssen wir einfach schneller werden. Bürokratie und langsame Entscheidungsprozesse lähmen uns. Die Steiermark hat eine riesige Chance. Aber wir müssen sie auch wollen und aktiv angehen. Ich bin viel international unterwegs. Wenn ich beispielsweise nach Ägypten oder Indien blicke, sehe ich einen enormen Hunger nach Entwicklung und Aufstiegschancen. In Alexandria gibt es beispielsweise eine extrem hohe Zahl an IT-Absolventen. Junge Menschen sprechen mehrere Sprachen, sind hervorragend ausgebildet und wollen etwas bewegen. Das sollte uns wachrütteln. Wir haben in Österreich und in der Steiermark ebenfalls hervorragende Köpfe. Niemand kann uns das Prozesswissen und Know-how absprechen. Aber wir dürfen uns nicht darauf ausruhen. Wir müssen viel stärker in eine Vorreiterrolle kommen. Oft fehlt uns der Mut. Wir müssen uns etwas trauen. Wo sind die Entscheider, die sagen: Hier investieren wir jetzt richtig und unterstützen junge Menschen! Hier schaffen wir ein Umfeld, in dem neue Unternehmen entstehen können!
Der Flughafen Graz gerät durch die Streichung der Wien-Flüge ins Abseits. Warum ist die Anbindung für ein internationales Technologieunternehmen so wichtig?
Weil Zeit ein entscheidender Faktor ist. Ich bin selbst sehr viel unterwegs und kenne viele steirische Führungskräfte, die in internationalen Unternehmen arbeiten. Wenn eine Reise durch schlechte Verbindungen plötzlich einen halben oder ganzen Tag länger dauert, hat das Konsequenzen. Und irgendwann stellt sich für einen Manager oder eine Managerin die Frage: Passt dieser Standort noch zu meinem Leben und zu meinem Job?
VINCI Energies
- Bau- und Infrastrukturkonzern mit Fokus auf Energiewende und digitale Transformation, Sitz in
Nanterre bei Paris - 21,6 Milliarden Euro Umsatz, 109.000 Mitarbeiter, in 60 Ländern aktiv
- www.vinci-energies.com
Axians
- Die IKT-Marke von VINCI Energies unterstützt Unternehmen und Service Provider bei der Modernisierung ihrer digitalen Infrastruktur mit Lösungen von Business Applications über Cloud & Data Center bis Cyber Security.
- 3,8 Milliarden Euro Umsatz, 16.000 Mitarbeiter
- www.axians.com
SAP
- Der deutsche Softwarekonzern ist weltweiter Marktführer für sogenannte ERP-Systeme (Enterprise Resource Planning).
- Hauptsitz in Walldorf, mehr als 105.000 Beschäftigte, aktuelle Generation: SAP Cloud ERP auf Basis von SAP S/4HANA, eine flexible ERP-Lösung mit integrierter KI.
Worauf sind Sie bei All for One besonders stolz?
Wir können stolz darauf sein, dass wir unsere Kunden bei der Transformation von On-Premise in die Cloud so gut unterstützen. Und dass wir sagen können: Wir sind attraktiv genug, dass ein internationaler Konzern sehr viel Geld investiert, um mit uns weiter zu wachsen. Das ist auch eine Anerkennung für die gesamte Belegschaft. Auch künftig wollen wir unsere DNA bewahren: das Mittelständische. Wir sind selbst Mittelstand, wir leben Mittelstand und wir beraten Mittelstand.
Sie haben mehrere Unternehmen gegründet und verkauft. Woher kommt das Unternehmer-Gen?
Ich glaube, das war immer da. Mir war es immer wichtig, Entscheidungen zu treffen, mutig zu sein und neue Dinge auszuprobieren – vor allem aber Menschen mitzunehmen und zu begeistern. Ich habe zunächst ein Unternehmen gegründet, bei dem ich sehr viel gelernt habe. (lacht) 2012 habe ich dann gemeinsam mit Kollegen B4B Solutions gegründet – und später an All for One verkauft; das war gleichzeitig mein Einstieg ins Unternehmen.
Wo finden Sie Ausgleich zum Business-Alltag?
Ganz klar in der Familie – mit meiner Frau und unseren zwei Kindern. Wir wohnen sehr ländlich in Gamlitz, betreiben Sport und unterstützen unsere Kinder bei deren sportlichen Aktivitäten. Das schafft den perfekten Ausgleich und gibt mir die nötige Kraft.
Fotos: Oliver Wolf, All for One Group SE, BrightFlare FlexCo