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Electric Avenue

Einen erfrischend neuen Zugang zum Thema Kompaktklasse liefert DS mit dem N°4 E-Tense. Praktisch ja, aber dennoch viel mehr Klasse und Komfort als andere. Ganz zu schweigen vom elektrifizierten Antrieb.

DS – ein Markenname, der Kennern auf der Zunge zergeht wie Crème brulée. Seit jeher ein Garant für Design und Fahrkomfort war es kein Wunder, dass man die zwei Buchstaben gerne möglichst langgezogen aussprach. „déesse“ heißt auf Französisch schließlich Göttin, womit über das himmlische Federungsverhalten schon alles gesagt sein dürfte. Ebenso kein Wunder also, dass aus einem einzelnen Modell eine ganze Marke entstehen musste. Und genauso wenig, dass man selbst das Thema Kompaktklasse grundlegend anders bestreitet, wie der N°4 eindrucksvoll unter Beweis stellt.

Genießen ohne Reue

So gibt Nummer 4 auf 4,4 Metern Länge einen spannenden Mix aus Platz, Leistung und Design. Das eigenständige Modell der Stellantis-Tochter verfolgt eine Coupé-hafte Linienführung und bedient sich einer gewissen Extravaganz auch im Innenraum. Kein Detail, das nicht heraussticht. Leder soweit das Auge reicht, stets abgesetzt mit hübschen Nähten und glänzenden Intarsien.

Als Plug-in-Hybrid verbraucht der DS N°4 E-Tense gerade einmal 1,2 Liter Super im Schnitt. Rein elektrisch kommt er 62 Kilometer weit.

Tief intuitiv

Da muss die Funktion sich schon ziemlich bemühen, Schritt zu halten. Das tut sie aber, und zwar nicht nur mithilfe eines großen Touchscreens in der Mitte des Armaturenbretts. Darunter befindliche physische Tasten helfen, möglichst schnell und selbsterklärend durch die Menüs zu surfen – und mehr noch: Was angezeigt werden soll, das kann der Fahrer frei bestimmen und das Display individuell konfigurieren – viel intuitiver kann es kaum mehr werden.

Doppelt fährt besser

Nachdem die wahren inneren Werte eines Automobils aber unter der vorderen Haube schlagen, war es klar, dass hier kein herkömmlicher Antrieb zum Einsatz kommen konnte. Man entschied sich unter anderem für den klassischen Hybriden, also die Kombination aus einem Benziner mit E-Unterstützung und 145 PS. Dem nicht genug, brachte man auch einen Plug-in-Hybrid auf Schiene: Ein 1,6 Liter großer Vierzylinder-Benziner trifft auf einen am Automatikgetriebe angeflanschten Elektromotor, die gemeinsam 224 PS und 360 Newtonmeter Drehmoment erwirtschaften. Noch wichtiger aber: 62 Kilometer können rein mit der Power aus dem verbauten Akku gefahren werden. Geht es weiter weg, kann der Benziner übernehmen – die Kombination macht den E-Tense also so interessant. Vor allem, weil sich erstaunliche Verbräuche erzielen lassen. Im Mix kommt der DS 4 nach dem strengen WLTP-Zyklus so nur auf 1,2 Liter auf 100 Kilometer, das entspricht einem CO2-Fußabdruck von sympathischen 27 Gramm! Noch weniger, nämlich exakt null Gramm produziert die zweite Variante. Der vollelektrische DS bietet 156 kW und eine Reichweite von 450 Kilometern, was dank der 58,3 kWh großen Batterie durchaus realistisch klingt. Möglich wird dieser Mix an Antriebsoptionen aufgrund der schlauen Basis. So bietet die verwendete EMP2-Plattform die Möglichkeit, unterschiedlichste Motoren zu verwenden – ebenso eine Mild-Hybrid-Option. Was da noch in Zukunft kommen wird? Da bleibt es bei DS definitiv noch spannend. Aber etwas anderes haben wir uns von dieser Marke ja auch nicht erwartet.

Fotos: DS

Banner mit dem Text "trinkvergnügen" und "Über 450 Weine & Champagner einfach online bestellen." Rechts zeigt ein Foto zwei Gläser Rotwein auf einem Holztisch im Freien bei Sonnenuntergang.
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