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Führungswechsel in der Seilbahnbranche: Berchthaller folgt auf Girardoni

Drei Männer in Anzügen lächeln, halten lange orangefarbene Skier und eine Steiermarkbahn-Vectron-Dual-Mode-Urkunde bei einer Indoor-Skiverleihung in der Hand.
Fachgruppen-Geschäftsführer Oliver Käfer, Fabrice Girardoni und Daniel Berchthaller beim „Liftlerseminar“ in Graz: offizieller Moment der Führungsübergabe der steirischen Seilbahnen.(v.l.n.r.)

Im Rahmen des Liftlerseminars in Graz gab Fabrice Girardoni nach sieben Jahren seinen Rückzug als Obmann der steirischen Seilbahnen bekannt. Mit Daniel Berchthaller übernimmt ein erfahrener Branchenkenner die Führung der Fachgruppe mit 95 Betrieben. Als Geschäftsführer der Reiteralm und langjähriges Ausschussmitglied steht er für Kontinuität und klare Zukunftsperspektiven: Im Fokus stehen die Stärkung des Wintersports, die Förderung des Skinachwuchses sowie die gezielte Unterstützung kleiner Skigebiete.

Seilbahnbranche sichert Arbeitsplätze und Wertschöpfung

Neben dem personellen Wechsel unterstreicht die Branche ihre wirtschaftliche Bedeutung: Mit rund 190 Liften, fast 1.000 Pistenkilometern und Investitionen von zuletzt etwa 100 Millionen Euro zählen die Seilbahnen zu den zentralen Wirtschaftsfaktoren der Steiermark. Insgesamt sichern sie rund 6.900 Arbeitsplätze und leisten einen wesentlichen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung.

Gleichzeitig richtet sich der Blick verstärkt auf das Ganzjahresangebot: Besonders der Bike-Tourismus entwickelt sich zunehmend zu einem wichtigen Wachstumstreiber und soll weiter ausgebaut werden.

Mit klarer Linie, branchenerprobter Führung und Fokus auf Ganzjahrestourismus bleibt die steirische Seilbahnbranche ein stabiler Pfeiler für WirtschaftTourismus und Beschäftigung.

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Wirtschaftskammer Steiermark: Credit Lunghammer