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Neuer Bericht zur Gleichstellung zeigen Fortschritte und Herausforderungen in der Steiermark

Drei lächelnde Erwachsene mit Urkunden in Business-Kleidung stehen in der Halle - als Symbol für die klare Mehrheit für soziale Sicherheit in der Steiermark.
„Steiermark – Gleichstellung in Zahlen 2025“: Martin Mayer präsentierte gemeinsam mit LH-Stv. Manuela Khom und Alexandra Nagl im Medienzentrum Steiermark die aktuellen Ergebnisse ihrer Analyse zum Geschlechterverhältnis in der Steiermark. (v.l.n.r.)

Anlässlich des bevorstehenden Internationalen Frauentages wurden im Medienzentrum Steiermark aktuelle Daten zur Gleichstellung von Frauen und Männern präsentiert. Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom stellte gemeinsam mit Alexandra Nagl und Statistik-Leiter Martin Mayer den Bericht „Steiermark – Gleichstellung in Zahlen 2025“ vor.

Die rund 200 Seiten umfassende Publikation bietet einen umfassenden Überblick über die Lebensrealitäten von Frauen und Männern in der Steiermark. Ziel der Analyse ist es, Fortschritte sichtbar zu machen und gleichzeitig Bereiche aufzuzeigen, in denen weiterhin Handlungsbedarf besteht. Besonders besorgniserregend ist laut den aktuellen Daten der Anstieg von Gewalt gegen Frauen. Die erhobenen Zahlen sollen helfen, künftig noch gezieltere Maßnahmen zu entwickeln.

Ein Blick auf die Statistik zeigte auch interessante Entwicklungen in der Bevölkerungsstruktur. Frauen stellen mit 50,6 Prozent die Mehrheit der Bevölkerung in der Steiermark. Das liegt vor allem an der höheren Lebenserwartung. Frauen werden im Durchschnitt 84,8 Jahre alt, Männer etwa 79,9 Jahre. Besonders deutlich wird der Unterschied im hohen Alter. Bei den über 90-Jährigen leben mehr als doppelt so viele Frauen wie Männer.

Der Bericht diente als wichtige Grundlage für politische Entscheidungen und Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung. Gleichzeitig zeigte er, dass Gleichstellung ein fortlaufender Prozess ist, der kontinuierliche Aufmerksamkeit und gezielte Initiativen benötigt.

Die präsentierten Daten sollen dazu beitragen, bestehende Herausforderungen sichtbar zu machen und langfristig zu einer stärkeren Gleichstellung von Frauen und Männern in der Steiermark beizutragen.

Foto © Land Steiermark/ Melanie Laimer