„Technik kinderleicht“ als bleibendes Zeichen: Wechsel im Bundesvorsitz der Jungen Industrie
Die Junge Industrie stellt ihren Bundesvorstand neu auf und verabschiedet sich dabei von einer prägenden Persönlichkeit. Julia Aichhorn kandidierte aufgrund der statutarischen Altersgrenze nicht erneut für den Bundesvorsitz und scheidet aus dem Bundesvorsitzteam aus.
Seit 2016 engagierte sich Aichhorn in der Jungen Industrie, von 2018 bis 2023 als steirische Landesvorsitzende. Besonders nachhaltig wirkte ihr Einsatz für frühe Bildung und Technikbegeisterung. Mit dem Projekt „Technik kinderleicht“ setzte sie ein starkes Signal für Nachwuchsförderung und Chancengleichheit. Ein Thema, das gerade für den Industriestandort Steiermark von zentraler Bedeutung ist. Mit fachlicher Kompetenz, klarer Haltung und Gestaltungswillen brachte sie zudem wichtige Impulse in generationenpolitischen Debatten auf Bundesebene ein.
„Julia Aichhorn hat die Junge Industrie in der Steiermark wie auch auf Bundesebene entscheidend mitgeprägt. Gerade bei Zukunftsthemen wie der frühen Bildung konnten konkrete Erfolge erzielt werden“, betonte die steirische Landesvorsitzende Hella Riedl-Rabensteiner.
An der Spitze der Bundesorganisation folgt nun ein neues Team: Eduard Fröschl (Landesgruppe Tirol) übernimmt den Bundesvorsitz. Als Stellvertreter unterstützen ihn Lennart Braun (Landesgruppe Oberösterreich) und Maximilian Nimmervoll (Landesgruppe Wien).
Der steirischen Jungen Industrie bleibt Julia Aichhorn weiterhin erhalten: Bis zur turnusmäßigen Wahl im Herbst 2026 wird sie aktiv im Landesvorstand mitarbeiten. Damit bleibt ihr Engagement für eine starke, zukunftsorientierte Industrie auch weiterhin spürbar.
Der Wechsel an der Spitze steht damit nicht nur für Veränderung, sondern auch für Kontinuität in Verantwortung und Zukunftsgestaltung.
Foto beigestellt: Junge Industrie (JI)
(Credit: Stefan Simonovic)
