Ein Mann im Anzug steht lächelnd mit verschränkten Armen in einer modernen Lounge mit holzgetäfelten Wänden, kreisrunden Leuchten und modernen Möbeln.
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Arbeitswelten, die wirken – für Jung und Alt

Ältere Mitarbeiter bringen wertvolle Erfahrungen ins Unternehmen. Prinz Betriebseinrichtungen bietet maßgeschneiderte Konzepte, damit diese so lange wie möglich gesund und leistungsfähig im Betrieb bleiben.

Na, auch schon den Brief mit der Erstgutschrift des Pensionskontos erhalten? Dann ist Ihnen bestimmt aufgefallen, um wieviel mehr Sie an Pension bekommen, wenn Sie ein paar Jahre länger arbeiten. Doch nicht nur für den Einzelnen lohnt es sich, so lange wie möglich im Betrieb zu bleiben; auch Unternehmen profitieren von der Erfahrung und dem Know-how langgedienter Mitarbeiter. „Darum lohnt es sich, in ein Arbeitsumfeld zu investieren, in dem alle sich wohlfühlen und leistungsfähig bleiben – sowohl junge, als auch ältere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, meint Christian Prinz, der gemeinsam mit seinem Bruder Michael die Firma PRINZ Betriebsreinrichtungen in Gratkorn führt. Ergonomische Arbeitsräume sind laut Prinz „ein Trend, der aber definitiv noch ausbaufähig ist“. Vorreiter sind dabei Technologieunternehmen.

Im Mainstream angekommen sind mittlerweile höhenverstellbare Schreibtische, die man auch stehend nutzen kann. „Mindestens genau so wichtig ist aber das Lichtkonzept – das ist vielen Firmenchefs noch nicht so bewusst.“ Gerade ältere Mitarbeiter brauchen helligkeitsverstellbare Lichtquellen von möglichst hoher Qualität, die keine Blendeffekte erzeugen. „Die optimale Lösung ist arbeitsplatzbezogen und ganz individuell einstellbar“, weiß der Experte. Hochwertige Standleuchten, die genau diese Eigenschaften haben, werden besonders gern von Firmen gekauft: „So muss nichts eingebaut werden und man kann die Leuchten auch wieder mitnehmen, wenn sich das Büro in einem Mietobjekt befindet.“

Stressfrei Arbeiten

Um die Leistungsfähigkeit zu erhöhen und die Gesundheit der Mitarbeiter zu fördern, müssen Büroräume vor allem störungsfrei und stressfrei sein, so die Prämisse. „Oft sehen wir, dass zu sehr auf Design und zu wenig auf die individuellen Bedürfnisse geachtet wird“, erklärt der Experte. Ein grell erleuchtetes Großraumbüro, in dem es keine Trennwände zwischen den Schreibtischen gibt und diese, ohne Rücksicht auf die Größe ihrer Nutzer, alle die gleiche Höhe haben, kann auf Dauer krank machen. Privatsphäre sei für konzentriertes Arbeiten unerlässlich. „Wenn man ständig im Augenwinkel die Bewegungen des Sitznachbarn sieht, so lenkt das mehr ab, als man glauben möchte.“ Ebenso störend: Ein zu ruhiger Raum, in dem man jedes Wort eines Telefonates der Kollegin mitbekommt; unbewusst hört man dabei automatisch zu und kann sich nicht mehr auf die eigenen Aufgaben konzentrieren. „Optimal sind sogenannte ,New-Office-Konzepte‘, wo es die Möglichkeit gibt, sich zwischen Konzentrationsarbeitsplätzen und Loungesituationen zu bewegen“, weiß Prinz aus Erfahrung. Denn: Wer sich bewegt und nicht nur ständig vor dem Computer sitzt, findet auch mehr Inspiration. „Das fordert natürlich auch ein Umdenken beim Arbeitgeber: Man muss sich davon lösen, dass nur ein Mitarbeiter, der vor seinem Computer sitzt, produktiv ist.“ Bewegung fördert die Blutzirkulation und bringt so mehr Sauerstoff in den Körper, den ja auch das Gehirn braucht. Und ohne geistige Pausen kann man nicht regenerieren und verliert an Leistungsfähigkeit.

Ein Mann im Anzug steht lächelnd mit verschränkten Armen in einer modernen Lounge mit holzgetäfelten Wänden, kreisrunden Leuchten und modernen Möbeln.

Christian Prinz weiß, wie man Büros so gestaltet, dass Mitarbeiter sich wohlfühlen und leistungsfähig bleiben.

Schöne neue Arbeitswelt

Ergonomische und altersgerechte Arbeitsräume sind also grundsätzlich wichtig. Während diese Erkenntnis in Österreich erst langsam in den Köpfen ankommt, setzen skandinavische Länder bereits verstärkt auf innovative Lösungen. „Dort werden Arbeitsplätze beispielsweise mit Hometrainer-Sesseln ausgestattet, um mehr Bewegung in den Büroalltag zu bringen. Stehschreibtische gibt es natürlich auch bei uns – entscheidend ist jedoch, dass sie richtig genutzt werden. Für mehr Komfort kommen häufig Anti-Ermüdungsmatten zum Einsatz, die das lange Stehen erleichtern und Ermüdung reduzieren. Smarte und KI-gestützte Systeme, die sich automatisch an den jeweiligen Nutzer anpassen, vor allem bei ,Shared Desks‘ Konzepten, sind aktuell noch Zukunftsmusik – zeigen aber, wohin sich moderne Arbeitswelten entwickeln könnten. Auch bei der Beleuchtung wird zunehmend mit Szenarien gearbeitet, die sich flexibel an unterschiedliche Arbeitssituationen anpassen.“ Schöne neue Arbeitswelt, könnte man meinen. Doch eine Botschaft ist dem Geschäftsführer des Familienunternehmens besonders wichtig: „Man sollte immer für und mit den Mitarbeitern planen – nur dann werden die Neuerungen angenommen und die Belegschaft fühlt sich in der neuen Arbeitssituation wohl.“

Fotos: Oliver Wolf

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