Kunstwerke zum Staunen und Benutzen
Technopark Skulpturen Wettbewerb – Ein Wettbewerb, der Grenzen überschreitet: Der Technopark Raaba (TPR) lädt junge Kunstschaffende aus ganz Europa ein, Skulpturen neu zu denken und Kunstwerke für einen bislang einzigartigen Wettbewerb einzureichen. Im Mittelpunkt: Skulpturen, die nicht nur bestaunt, sondern auch benutzt werden können. Geschaffen von Kreativen der Next Generation mit Fokus auf die nächste Generation: Kinder. Der erste, sichtbare Schritt des Technopark Raaba in seiner Transformation zu einem Ort kultureller Begegnung.
Skulpturen neu denken? An einem Ort, der zum Neu- und Weiterdenken einlädt. In einer Zeit, die uns zum Neu- und Umdenken zwingt. Passender könnte der Rahmen für „Responsive Sculptures“ nicht sein. Der Technopark Raaba lädt zum Skulpturen-Wettbewerb und ruft dazu auf, Grenzen zu überschreiten und neue Denkräume zu erobern. „Kunst gehört nicht in die Vitrine, sondern ins Leben“, stellt Hannes Schreiner, Eigentümer des Technopark Raaba, alte Dogmen auf die Rüttelstrecke. Lange genug durfte Kunst zwar Sinn stiften, aber nicht unbedingt einen (Gebrauchs-)Zweck haben. Ein Paradigmenwechsel, den der Skulpturen-Wettbewerb „Responsive Sculptures“ aktiv forciert. Der Anspruch: Kunstwerke völlig neu zu denken. Der Wettbewerb lädt junge Kunstschaffende aus ganz Europa ein, Skulpturen zu entwickeln, die nicht nur betrachtet und bestaunt, sondern von Menschen auch benutzt, erlebt und mit allen Sinnen erfahren werden können – von spielfreudigen Kindern bis zu aktiven Seniorinnen und Senioren.
„Mit diesem Wettbewerb setzen wir ein Zeichen. Der Technopark wird zu einem Ort, an dem Arbeit, Gesellschaft und Kunst eine neue Form des Miteinanders schaffen.“
Kunst in Beziehung: Benutzen statt (bloße) Bewunderung
Das Projekt macht Kunst zum aktiven Bestandteil des Alltags – zwischen Arbeit und Freizeit, Funktion und Imagination. Die ausgewählten Skulpturen werden nach und nach auf dem Gelände des Technopark installiert und machen ihn zu einem offenen Ort der Interaktion: ein Ort, an dem Kunst nicht stillsteht, sondern in Bewegung bleibt. Mit Kunstwerken, die nicht nur Selbstzweck sind, sondern in Beziehung zum Menschen treten. Teilnahmeberechtigt sind Künstlerinnen und Künstler, Architektinnen und Architekten, Designerinnen und Designer bis 35 Jahre sowie interdisziplinäre Teams (hier gilt der Altersdurchschnitt von 35 als Limit). „Dieser Fokus auf die nächste Generation von Kunstschaffenden macht den Wettbewerb nicht nur einzigartig, sondern steht auch sinnbildlich für die Positionierung des Technopark als Ort nachhaltiger Zukunftsgestaltung“, erklärt Eberhard Schrempf, Design- und Kultur-Doyen der Steiermark, der den Wettbewerb kuratiert.
Zwei Kategorien und zwei Stufen
Die Preise werden in zwei Kategorien vergeben: Der Call richtet sich an Professionals (professionelle Kreative sowie interdisziplinäre Teams bis 35) ebenso wie an Studierende von einschlägigen Hochschulen (Kunst, Architektur, Design). Der Wettbewerb wird in zwei Stufen durchgeführt: In Stufe 1 (Idee und Konzept) werden konzeptionelle Skizzen mit Kurzbeschreibung zu Ideen und Material inklusive visueller Darstellung eingereicht. In Stufe 2 (Shortlist & Ausarbeitung) nominiert eine Fachjury bis zu zehn Projekte, die zu einer vertiefenden Ausarbeitung bzw. zur finalen Präsentation eingeladen werden. Nach Abschluss der zweiten Stufe werden ein bis drei Projekte ausgewählt und zur Realisierung beauftragt. Die zehnköpfige Fachjury setzt sich aus namhaften Künstlerinnen und Künstlern, Kunstexpertinnen und -experten sowie Vertretern des Landes Steiermark, der Stadt Graz und Vertretern des Technopark Raaba zusammen.
RESPONSIVE SCULPTURES
Technopark Skulpturen-Wettbewerb 2026
Der Wettbewerb lädt junge Künstlerinnen und Künstler bis 35 Jahre mit Wohnsitz in der EU ein, Skulpturen zu entwickeln, die nicht nur betrachtet, sondern benutzt, erlebt und mit allen Sinnen erfahren werden können.
Preise in zwei Kategorien:
- Professionals – professionelle Kreative sowie interdisziplinäre Teams bis 35 Jahre
- Studierende von einschlägigen Hochschulen (Kunst, Architektur, Design)
Der Wettbewerb wird in zwei Stufen durchgeführt.
- Stufe 1: Einreichung von Idee und Konzept
- Stufe 2: Shortlist & Ausarbeitung – eine Fachjury nominiert bis zu 10 Projekte.
- Nach Abschluss der 2. Stufe werden ein bis drei Projekte ausgewählt und zur Realisierung beauftragt.
Kriterien: Ästhetik, Nachhaltigkeit und Benutzbarkeit
Gesucht sind Objekte mit Haltung und Offenheit, Skulpturen, die den Dialog zwischen Mensch, Raum und Objekt ermöglichen und zu physischer wie geistiger Auseinandersetzung anregen – durch Material, Form, Bewegung oder räumliche Geste. Die Werke sind ausdrücklich darauf ausgelegt, benutzt zu werden – sie sollen bzw. dürfen berührt, betreten, bestiegen oder in Bewegung versetzt werden. Kriterien, die auch Anforderungen an die Materialität stellen: Diese sollten außenraumgeeignet, dauerhaft, sicher, ungiftig und wartungsarm sein. Auch die Nachhaltigkeit bildet einen zentralen Aspekt: Ressourcenschonung, zirkuläre Materialkreisläufe und möglichst regionale Produktion haben Vorrang. Und schließlich stellt auch die Sicherheit ein entscheidendes Kriterium dar. Eine gefahrlose Nutzung für Personen aller Altersgruppen sollte gewährleistet sein.
Zukunftsorientiertes Arbeits- und Kulturquartier
Der Wettbewerb trifft den Technopark in einer Phase der Weiterentwicklung hin zu einem zukunftsorientierten Arbeits- und Kulturquartier. „Aus einem etablierten Standort für innovative Unternehmen entsteht schrittweise ein umfassendes Quartier, das New Work, soziale Interaktion und Offenheit in den Mittelpunkt stellt“, erklärt Hannes Schreiner. „Dabei wollen wir auch einen aktiven Beitrag zur Förderung junger Künstlerinnen und Künstler leisten. Kunst hat die Kraft, neue Perspektiven zu eröffnen, Menschen miteinander zu verbinden und gesellschaftliche Entwicklungen aufzugreifen. Wir möchten Kultur und Kreativität für ein breites Publikum zugänglich machen.“ Ein besonderes Anliegen sei ihm die Niederschwelligkeit und Interaktivität der Kunstwerke. „Daher sollen die ausgestellten Skulpturen nicht nur betrachtet werden können, sondern ausdrücklich auch für Kinder erlebbar sein. Kinder repräsentieren unsere Zukunft – ihnen möchten wir Räume eröffnen, in denen Neugier, Kreativität und Entdeckergeist gefördert werden. Diese Werte möchten wir stärken und bewusst an die nächste Generation weitergeben.“
EINREICHFRIST: 15. FEBRUAR 2026
- Email an:
office@technopark-raaba.com - Betreff: „Technopark – Skulpturenwettbewerb“
- Format: ein PDF, Querformat A4, max. 10 Seiten
Künstlerhonorar für die
Realisierung: 10.000 Euro
Jeder für Stufe 2 nominierte Beitrag erhält eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 1.000 Euro.
Die ausgewählten Skulpturen werden nach und nach auf dem gesamten Gelände installiert und machen den Technopark zu einem offenen Ort der Interaktion.
Infos und Teilnahmebedingungen unter:
www.technopark-raaba.com/gewerbestandort/skulpturenwettbewerb
Fotos: iStock, beigestellt
