Ein schnittiger roter Sportwagen mit schwarzen Rädern parkt auf einer glänzenden Oberfläche mit blauem Farbverlauf, der das Bild des Autos widerspiegelt.
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Im Auftrag ihrer Majestät

Wer von diesem Wagen nicht gerührt ist, gehört kräftig geschüttelt. Denn der neue Vanquish würde mit zwölf Zylindern, zwei Turbos, atemberaubenden Formen und in streng limitierter Auflage auch Mister Bond sprachlos machen.

Es gibt sie, diese Momente, wo einfach kein Platz für Kompromisse ist. Wo nur das Beste vom Besten zählt, man an das Maximum des Möglichen zu gehen bereit ist und man auf die Frage, ob’s denn ein bisserl mehr sein darf, vollmundig mit „Warum nicht gleich alles?“ antwortet. Wer also wissen möchte, wo sich der neue Vanquish in die Liga der außergewöhnlichen „Gentlemen Rides“ einreiht: Wir befinden uns im Bereich der Top-Agenten. James Bond wäre mit dem neuen Aston als Dienstwagen jedenfalls mehr als zufrieden.

Luxuriöses Interieur mit hellbraunen Ledersitzen und -lenkrad, digitalem Armaturenbrett und Touchscreen-Display, mit Bergen, die durch die Windschutzscheibe sichtbar sind.
Das Cockpit dominiert schlichte Eleganz, verfügt über wenige, gezielt platzierte Bedienelemente, die teils haptisch, teils digital sind. Tiefe Sitzposition und gediegenes Leder sprechen eindeutig die Sprache eines echten Gran Tourismo.

Rohe Manieren

Gründe gibt es dafür gleich viele: Hier kommt selbstverständlich nichts weniger als ein V12 zum Einsatz, mit 5,2 Litern Hubraum und der tatkräftigen Unterstützung zweier Turbolader, die in Personalunion seidenweiche 835 PS und beeindruckende 1.000 Newtonmeter Drehmoment stemmen und für majestätische Fahrleistungen sorgen: Gerade einmal 3,2 Sekunden verstreichen für den Gardesprint von null auf 100 km/h, und wer jetzt noch Luft zum Atmen übrig hat – Schluss ist erst bei 345 km/h – falls man es doch einmal ein bisschen eilig hat. So viel rohe Power ist natürlich nichts ohne entsprechende Manieren. Für eine kontrollierte Kraftabgabe sorgt vor allem ein Sperrdifferenzial an der Hinterachse, und damit es auch nie zu einem unhöflichen Turboloch kommt, arbeitet neuerdings die Drosselklappe mit dem Wastegate zusammen: Im Teillastbereich wird absichtlich mehr Ladedruck aufgebaut als notwendig wäre, damit man beim spontanen Tritt aufs Gaspedal dann ohne Wartezeit gleich die maximale Leistung abrufen kann.

Ein schnittiger roter Sportwagen mit schwarzen Rädern parkt auf einer glänzenden Oberfläche mit blauem Farbverlauf, der das Bild des Autos widerspiegelt.
Der Aston Martin Vanquish zeigt, dass Zahlen verdammt sexy sein können: Zwölf Zylinder, zwei Turbos, 3,2 Sekunden von null auf 100 km/h, 835 PS und 1.000 Newtonmeter Drehmoment – noch Fragen?

Aktivkohle

Dass die Karosse eines Aston Martin so athletisch und gespannt sitzt wie ein maßgeschneiderter Smoking, ist zwar nichts Neues. Sehr wohl aber, welche Technik unter der glatten Außenhaut schlummert. Nach alter Tradition setzen die Briten auch beim neuen Vanquish auf Monocoque-Bauweise des Chassis, das komplett aus Aluminiumprofilen besteht. Ein echtes Novum aber ist die Karosserie an sich, die zu einem großen Teil aus Kohlefaser besteht und somit die Festigkeit erhöht, das Gewicht aber gleichermaßen reduziert. Gerade einmal 1.774 Kilogramm bringt der Zweisitzer auf die Räder, was angesichts der Abmessungen – wir reden hier schließlich von einem ausgewachsenen Gran Tourismo mit Megamotor – eine echte Ansage ist.

Ein roter Aston Martin Vanquish Sportwagen, von hinten gesehen, vor einem blauen Hintergrund mit Farbverlauf, der das schnittige Design und die Rücklichter zur Geltung bringt.
Das Heck erinnert nicht grundlos an Le-Mans-Renner von Aston Martin aus den 1960er-Jahren. Neben hinreißender Optik stand bei der Entwicklung auch die Aerodynamik im Vordergrund.

Effizient sexy

Passend zur klassischen Front mit dem charakteristisch geschwungenen Kühlergrill glänzt der Vanquish mit einer riesigen Abrisskante als Heck, was nicht nur sehr verwegen und potent wirkt, sondern auch eine Reminiszenz an die Le-Mans-Typen von Aston Martin aus den 1960er-Jahren darstellt – oder schlicht gesagt: einfach verdammt sexy aussieht, oder? Genauso übrigens wie die hochglanzpolierten Schmiedealuräder und die Keramikbremsen, die zwischen den grazilen Speichen durchblinzeln – und ganz nebenbei dafür sorgen, dass man jederzeit auch sicher wieder zum Stehen kommt. Wer sich jetzt schon freudig die Hände reibt und zum nächsten Aston-Martin-Dealer streben möchte – am Besten, man hat vorzügliche Beziehungen zum Königshaus, denn ohne Weiteres ist der neue Vanquish nicht zu bekommen. Mehr als 1.000 Exemplare rollen pro Jahr nämlich nicht von den Manufakturbändern.

Fotos: Aston Martin

Banner mit dem Text "trinkvergnügen" und "Über 450 Weine & Champagner einfach online bestellen." Rechts zeigt ein Foto zwei Gläser Rotwein auf einem Holztisch im Freien bei Sonnenuntergang.