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Gemeinsam für bessere Versorgung: Steiermark und Oberösterreich setzen auf Zusammenarbeit

Zwei Personen lächeln nebeneinander bei 30 Jahre FH CAMPUS 02: Wo aus Wissen Können wird; die eine in einem blauen Kleid, die andere in einem dunklen Anzug mit blauer Krawatte.
Oberösterreichs Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander und der steirische Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl präsentierten gemeinsam einen Vertragsentwurf für eine neue, bundesländerübergreifende Zusammenarbeit im Gesundheitswesen.

Bundesländerübergreifende Kooperation im Gesundheitswesen

Die Steiermark und Oberösterreich setzen ab April einen Meilenstein. Erstmals wird eine strukturierte Zusammenarbeit im Spitalsbereich zwischen zwei Bundesländern vertraglich geregelt. Ziel ist eine verlässliche Versorgung unabhängig von Landesgrenzen. Der Vertragsentwurf steht kurz vor der Beschlussfassung, ein Start ist mit 1. April geplant.

Im Fokus steht das Salzkammergut. Patientinnen und Patienten aus dem Bezirk Liezen erhalten künftig gesicherten Zugang zum Salzkammergut Klinikum Bad Ischl. Eine Abweisung als Gastpatienten ist damit ausgeschlossen. Gleichzeitig wird das Klinikum personell gestärkt, um zusätzliche Anforderungen abzufedern.

Mehr Sicherheit für Patientinnen und Patienten

Die Kooperation setzt bewusst auf Zusammenarbeit statt Konflikt. Ein kontinuierliches Monitoring sorgt dafür, dass Entwicklungen wie steigende Nachfrage oder längere Wartezeiten rasch erkannt und gemeinsam angepasst werden.

Auch die Versorgung vor Ort bleibt gesichert. In Bad Aussee entstehen Angebote in der Akutgeriatrie und Remobilisation. Ergänzt wird dies durch eine internistische Ambulanz und eine 24 Stunden Akutversorgung. Der Notarztstützpunkt bleibt erhalten.

Die Vereinbarung regelt zudem klar Leistungen und Finanzierung. Damit wird ein starkes Zeichen für Zusammenhalt gesetzt und der Grundstein für eine stabile und zukunftssichere Gesundheitsversorgung gelegt.

Foto beigestellt: © Land Steiermark