Openmaind: Automatisierung mit KI
Viele Produktionen wirken heute bereits hochautomatisiert. Wer aber hinter die Kulissen schaut, sieht oft ein anderes Bild: Ein großer Teil der internen Logistik läuft noch immer manuell – mit Staus, Leerläufen, unnötigen Umwegen und komplexen Abstimmungen zwischen Maschinen, Systemen und Menschen.
Genau hier setzt openmaind an.
Das Grazer Start-up entwickelt eine auf Agentic AI basierende Software, die Roboterbewegungen in Produktionsabläufen plant und auch heterogene Roboterflotten orchestriert. Der entscheidende Punkt dabei: Die Technologie soll nicht noch mehr Komplexität erzeugen, sondern sie aus dem System herausnehmen.
Der Mehrwert liegt vor allem in drei Bereichen:
– einfachere Planung komplexer Roboterprozesse
– bessere Anpassung an veränderte Bedingungen im laufenden Betrieb
-weniger technische Hürden für Anwenderinnen und Anwender ohne tiefes Software-Know-how
Besonders spannend ist der Ansatz, Robotersysteme in natürlicher Sprache planbar und überwachbar zu machen. Statt tausender Parameter soll eine Lösung entstehen, die so zugänglich ist, dass sie sich mit vorhandenen Unterlagen und wenigen Ergänzungen aufsetzen lässt – also deutlich näher an der betrieblichen Realität vieler Unternehmen.
Das Start-Up zeigt damit nicht nur internationalen Anspruch, sondern auch, worauf die nächste Stufe industrieller Automatisierung hinausläuft: weniger Reibungsverluste, mehr Flexibilität und Systeme, die sich im Betrieb laufend weiter anpassen können.
