Zwei Personen in Geschäftskleidung stehen auf einem Dach mit Solarmodulen und lächeln in die Kamera. Der Himmel ist klar und das Gebäude ist modern.
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Turbo für regionalen Energiekreislauf

Schwankende Preise, steigender Strombedarf und neue Möglichkeiten der dezentralen Energieversorgung verändern die Spielregeln für Unternehmen. Wer Energie heute noch ausschließlich als Einkaufsthema betrachtet, lässt Potenzial liegen, sagen Peter Gönitzer und Lorena Skiljan von nobile. Sie wollen eine regionalere, transparentere und planbarere Versorgung forcieren.

Es steht außer Frage, dass die Bedeutung von Strom mit dem Vorantreiben von Dekarbonisierung, Digitalisierung, Elektromobilität und dem Einsatz Künstlicher Intelligenz kontinuierlich im Steigen begriffen ist. Immer mehr Bereiche sind von einer stabilen Stromversorgung abhängig. Gleichzeitig werden Strompreise stark von geopolitischen Ereignissen, aber auch klimatechnischen Herausforderungen beeinflusst. Strom ist kein standardisiertes Produkt mehr, Unternehmen beziehen nicht mehr ihren gesamten Energiebedarf von einem Versorger, langfristige Planungen werden immer schwieriger. Lorena Skiljan und Peter Gönitzer, Gründer des Unternehmens nobile, begleiten Betriebe vom KMU bis zum Konzern dabei, ihre eigenen Anlagen zur Herstellung von Strom optimal zu nutzen und lokal erzeugte Energie – etwa aus Photovoltaikanlagen, Wasser- und Windkraftwerken oder Speicherlösungen – zu priorisieren. Erst der verbleibende Bedarf wird über den Einkauf am Großhandelsmarkt gedeckt. „So lässt sich die Abhängigkeit von schwankenden internationalen Preisentwicklungen deutlich reduzieren“, betonen die Energieexperten, „das stärkt die Versorgungssicherheit, hält die Wertschöpfung in der Steiermark und sichert echten grünen Strom“.

Ein kahlköpfiger Mann mit Brille, einem leichten Schnurrbart und einem Ziegenbart, der ein blaues Sakko und ein helles Hemd trägt und im Freien lächelt.

„Wir sind davon überzeugt, dass die Energieversorgung der Zukunft nicht ausschließlich Top-down funktionieren wird.“

Peter Gönitzer
Gründer nobile

Kein Top-down

Unternehmen, Gemeinden und Haushalte vernetzen sich dazu innerhalb einer Energiegemeinschaft, bauen eine eigene Erzeugung auf, nutzen den Strom selbst und verteilen ihn weiter. Nobile ermöglicht nicht nur die Teilnahme an solchen Energiegemeinschaften – es werden aktuell bereits rund 350 betreut – ,sondern initiiert auch neue, inkludiert Peer-to-Peer-Trading und übernimmt die Vermarktung des überschüssigen Stroms von Kundinnen und Kunden. „Wir sind davon überzeugt, dass die Energieversorgung der Zukunft nicht ausschließlich Top-down funktionieren wird“, unterstreicht Gönitzer. Für Unternehmen bedeutet dieser Ansatz, die eigene Energieversorgung stärker selbst in die Hand zu nehmen, raten die nobile-Geschäftsführer Lorena Skiljan und Peter Gönitzer. Dazu gehört auch die intelligente Nutzung von Verbrauchsdaten. Über digitale Lösungen lässt sich laufend nachvollziehen, wie viel Strom verbraucht wird und aus welcher Quelle er stammt. Werden Verbrauch und Kosten laufend sichtbar, können Unternehmen reagieren: Produktionsprozesse lassen sich anpassen, Lastspitzen reduzieren und Investitionen gezielter planen. Energie wird damit von einer fixen Kostenposition zu einer Größe, die aktiv gesteuert werden kann.

Eine Frau mit langen braunen Haaren steht im Freien, trägt einen schwarzen Blazer und ein blaues Oberteil und lächelt, wobei ihr Haar ihr Gesicht teilweise verdeckt.

„Viele Unternehmen haben bereits erkannt, dass Energie vom Nebenthema zum strategischen Faktor geworden ist.“

Lorena Skiljan
Gründerin nobile

„Spirit Power“

An dieser neuen Realität setzt auch der Stromtarif „Spirit Power“, eine Kooperation von nobile mit
„SPIRIT of Styria“ an. „Unser Stromtarif eignet sich speziell für Unternehmen, die ihre Energieversorgung wirtschaftlicher und flexibler gestalten möchten. Damit lässt sich bis zu einem Viertel der Stromkosten einsparen“, betont Skiljan. Basis dafür ist eine fundierte Analyse der Situation: Wie hoch ist der Strombedarf? Gibt es bereits eigene Erzeugungsanlagen? Können regionale Energiequellen eingebunden werden? Welche Form der Versorgung ist langfristig passend? Unternehmen mit einem Jahresverbrauch von bis zu 100.000 Kilowattstunden erhalten ein standardisiertes Angebot, bei größeren Betrieben wird eine individuelle Energielösung entworfen. „Selbst erzeugte Überschüsse oder eine Verknüpfung von mehreren Unternehmensstandorten lassen sich mit diesem Konzept gut strukturieren“, unterstreicht man. „Mit all diesen Mitteln halten wir den Anteil des Stroms, der vom Großhandelsmarkt bezogen werden muss, möglichst gering, denn genau dort entstehen die größten Preisrisiken.“ Für die nobile-Geschäftsführer steht fest, dass die Energiewelt der Zukunft regionaler, digitaler und transparenter sein muss als jene der vergangenen Jahrzehnte. „Wir glauben nicht an ein System, in dem Energie einfach eingekauft und weiterverkauft wird“, sagt Gönitzer, „wir glauben an Partnerschaften, an lokale Wertschöpfung und daran, gemeinsam mit Unternehmen nachhaltige Versorgungslösungen aufzubauen.“

ZUM UNTERNEHMEN

nobile

Vor sechs Jahren gründeten Lorena Skiljan und Peter Gönitzer nobile, um die dezentrale Energieversorgung aktiv voranzutreiben. Heute begleitet der hybride Energieversorger mit einem Team aus mehr als 45 Energieexperten rund 350 Energiegemeinschaften. Mit an Bord sind Industrieunternehmen, Logistikbetriebe, Bergbahnen, Städte und Gemeinden. Unterstützt wird nobile von internationalen Investoren.

  • Alle Infos und Beratung zum Stromtarif „Spirit Power“:
    Lorena Skiljan und Peter Gönitzer
    Tel.: +43 676 5512003
    sales@nobile.energy

 

Fotos: Rafaela Pröll