Komptech eröffnet neues Headquarter und öffnet Tor nach Südkorea
Neues Headquarter eröffnet und Großauftrag an Land gezogen: Umwelttechnologie-Spezialist Komptech GmbH schlägt mit der Eröffnung seines neuen Headquarters am Stammsitz in Frohnleiten ein neues Kapitel auf. Insgesamt mehr als 20 Millionen Euro investierte der steirische Recycling- und Umweltpionier Parallel in das größte Infrastruktur-Projekt der Firmengeschichte.rnrnAuf 3.500 Quadratmetern breitet sich die Zukunft des Unternehmens in Frohnleiten nunmehr aus: Im neuen Firmensitz nördlich von Graz bündelt Komptech künftig die wesentlichen Abteilungen seines Unternehmens – direkt angrenzend an die Bestandsgebäude sowie die Komptech-Akademie zur Lehrlingsausbildung, die ebenfalls modernisiert werden.
Nicht nur aufgrund der Investitionsgröße habe der Neubau laut CEO Christoph Feyerer „Leuchtturmcharakter”: „Für uns stand von Beginn an fest: Ein Großprojekt wie dieses ist nur dann zukunftsfähig, wenn es ökologisch durchdacht ist – vom Fundament bis zur Energieversorgung. Industrie hat eine Verantwortung, der wir uns bewusst stellen. Bei jeder Planungsentscheidung haben wir geprüft, ob es eine umweltfreundlichere Lösung gibt – und schließlich diese auch eingesetzt.” Konkret: Recycelte Materialien und innovative Baustoffe ersetzen in mehreren Bereichen konventionellen Beton – und reduzieren damit den ökologischen Fußabdruck.
Doppelter Grund zur Freude: Soeben realisierte das Unternehmen in Südkorea erstmals ein millionenschweres Pioniervorhaben zur Aufbereitung von Ersatzbrennstoffen. In Anseong, einem wachsenden Industriegebiet rund 80 Kilometer südlich von Seoul, hat das Unternehmen kürzlich für einen Kunden eine Anlage der erst jüngst gegründeten Komptech „Industrial”-Sparte in Betrieb genommen. Dort werden nicht für das Recycling geeignete Abfälle so aufbereitet, dass ein Ersatzbrennstoff entsteht – dieses Material ersetzt fossile Energieträger wie Kohle, Öl oder Gas und wird in speziellen Anlagen zur Energiegewinnung eingesetzt.rnrn„In Südkorea werden unsere Maschinen Teil einer Lösung, die fossile Brennstoffe ersetzt. Sie kommen in einem ‚Waste-to-Energy’-System zum Einsatz – eine sinnvolle Säule moderner Abfallwirtschaft. Diese Technologie nutzt gezielt jene Stoffströme, die sich nicht für stoffliches Recycling eignen, und wandelt sie effizient in Energie um”, erklärt Ewald Konrad, Chief Sales Officer (CSO) von Komptech.
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