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Siemens Energy eröffnet neues Werk in Wollsdorf

Steiermark stärkt Rolle als Energie- und Industriestandort

Mit der feierlichen Eröffnung des neuen Siemens Energy Werks in Wollsdorf setzt die Steiermark ein starkes Zeichen für nachhaltige Industrie, Energiezukunft und Standortentwicklung. Auf 25.000 Quadratmetern Produktionsfläche werden künftig Transformatoren für Windkraftanlagen gefertigt – zentrale Komponenten, die den erzeugten Strom für die Einspeisung ins Netz aufbereiten.

Acht Personen in Geschäftskleidung stehen lächelnd vor einer violetten Siemens Energy-Kulisse. Es scheint sich um eine Firmenveranstaltung zu handeln, möglicherweise mit steirischem Landeswappen oder der Merkur Versicherung. Auf dem Hintergrund ist zu lesen: "Let's make tomorrow different today.
Siemens Energy hat heute (17. Oktober 2025) in Wollsdorf ein neues Werk für Windkraft-Transformatoren eröffnet:

(v. l. n. r.) Aleš Prešern (Geschäftsführer Siemens Energy Austria), Tim Oliver Holt (Geschäftsführer Siemens Energy Grid Technologies), Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom, Bundesminister Wolfgang Hattmannsdorfer, Sabrina Manschek (Leiterin des Standortes Wollsdorf), Staatssekretärin Elisabeth Zehetner, Landeshauptmann Mario Kunasek und Bernhard Göß (kaufmännischer Werksleiter Siemens Energy Wollsdorf) bei der feierlichen Eröffnung des neuen Siemens Energy Werks in Wollsdorf.

450 Mitarbeiter:innen, 25 Nationen, 70 Länder
Das neue Werk ist eine Investition in die Zukunft der Energieversorgung und zugleich ein klares Bekenntnis zum Standort Steiermark. Rund 450 Mitarbeiter:innen aus 25 Nationen werden hier tätig sein. Die Exportquote liegt bei 80 Prozent, beliefert werden künftig rund 70 Länder weltweit – insbesondere Offshore-Windparks in der Nordsee.

„Hier in Wollsdorf ist Großartiges entstanden“
„Dieses Projekt zeigt eindrucksvoll, was gelingen kann, wenn Unternehmen sowie Politik und Verwaltung im Sinne der Sache zusammenarbeiten“, betonte Landeshauptmann Mario Kunasek bei der Eröffnung. Er unterstrich die Bedeutung effizienter Genehmigungsverfahren und der Deregulierung als Motor für zukünftige Industrieprojekte.

Zukunftsprojekt mit regionaler Wertschöpfung
Auch Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom hob die Bedeutung der Investition hervor: „Mit dem neuen Siemens Energy Werk wird sichtbar, was regionale Zusammenarbeit und nachhaltige Standortentwicklung bewirken können. Hier entstehen Arbeitsplätze und Zukunftsperspektiven – das ist echte Wertschöpfung in der Region.“

Hochrangige Gäste und starke Partner
Unter den Ehrengästen befanden sich Bundesminister Wolfgang Hattmannsdorfer, Staatssekretärin Elisabeth Zehetner sowie RWE Offshore Wind-Finanzvorständin Gunhild Grieve. Von Seiten des Unternehmens nahmen unter anderem Aleš Prešern (Geschäftsführer Siemens Energy Austria), Sabrina Manschek (Leiterin des Standortes Wollsdorf), Bernhard Göß (kaufmännischer Werksleiter) und Tim Oliver Holt (Geschäftsführer Siemens Energy Grid Technologies) teil.

Dreifache Produktionsfläche für die Energiewende
Der Standort Wollsdorf ergänzt das bestehende Werk in Weiz, in dem bisher sowohl Netz- als auch Windkrafttransformatoren produziert wurden. Durch die Verlagerung der Windkraftfertigung nach Wollsdorf steht nun dreimal so viel Produktionsfläche zur Verfügung – ein deutlicher Wachstumsschritt in einem global stark wachsenden Marktsegment.

Die Steiermark als Energie-Hotspot Europas
Mit dieser Investition stärkt Siemens Energy nicht nur die regionale Wertschöpfung, sondern auch die Rolle der Steiermark als führende Industrieregion und Energie-Hotspot Europas.

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