Gemeinsam für eine starke Gesundheitsversorgung
Wie sorgt man dafür, dass alle Menschen in Österreich dieselbe hochwertige Gesundheitsversorgung erhalten?
Mit dieser Frage beschäftigte sich die Landesgesundheitsreferentenkonferenz, die heuer unter dem Vorsitz des steirischen Gesundheitslandesrates Karlheinz Kornhäusl am 15. Oktober 2025 in Graz stattfand. Vertreterinnen und Vertreter unserer Bundesländer sowie Staatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig tauschten sich über aktuelle Herausforderungen und gemeinsame Lösungen aus.
Ein Schwerpunkt war auch das Gesundheitstelefon 1450, das Patientinnen und Patienten schneller zum passenden medizinischen Angebot leitet. Auch die Primärversorgung soll ausgebaut werden: Künftig können neben Allgemein- und Kinderärztinnen auch andere Fachrichtungen Primärversorgungseinrichtungen (PVE) gründen. Diese Zentren bieten wohnortnahe Betreuung, Teamarbeit und längere Öffnungszeiten.
Das Home-Treatment-Modell in der Kinder- und Jugendpsychiatrie wurde ebenfalls diskutiert. Kinder werden dabei zu Hause von multiprofessionellen Teams betreut – Klinikaufenthalte werden dadurch verkürzt und Familien entlastet. Zudem soll die Telemedizin ausgebaut und ELGA als zentrales digitales System genutzt werden, um die Gesundheitsversorgung moderner und zugänglicher zu machen.
Landesrat Kornhäusl betonte: „Gesundheitsversorgung endet nicht an Landesgrenzen. Nur gemeinsam können wir ein System schaffen, das für alle funktioniert.“
Mit dieser Konferenz setzten die Bundesländer ein klares Signal: Zusammenarbeit, Innovation und patientenorientierte Lösungen stehen an erster Stelle, um die Gesundheitsversorgung in ganz Österreich zukunftsfähig zu gestalten.
Fotos beigestellt: Land Steiermark/Binder, © Foto Fischer,
